Compliance & Business Ethics

Die Kunden der Raiffeisenlandesbank OÖ müssen nicht nur darauf vertrauen können, dass sorgsam und seriös mit dem anvertrauten Geld umgegangen sowie, ihnen eine besondere Kundenorientierung entgegengebracht wird und sie eine hohe Dienstleistungsqualität sowie maßgeschneiderte Produkte, die ihrem individuellen Lebensumfeld entsprechen, in Anspruch nehmen können.

Die Kunden der Raiffeisenlandesbank OÖ müssen insbesondere auch darauf vertrauen können, dass unsere Prinzipien und Werte geachtet und Gesetze nicht nur eingehalten werden, sondern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch besonders hohen Verhaltensmaßstäben verpflichtet fühlen.

Eine moralische Grundhaltung, Seriosität und Ehrlichkeit müssen in der Kundenberatung und -begleitung eine Selbstverständlichkeit sein. Aus diesem Verständnis heraus hat die Raiffeisenlandesbank OÖ einerseits eigene Verhaltensregeln erstellt bzw. sich zu ethisch, moralischen Leitlinien bekannt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden laufend über diese Richtlinien und Änderung dieser informiert und darin geschult.

Ein tadelloses Verhalten ist uns außerordentlich wichtig und im Hinblick auf Korruption gibt es keinerlei Spielraum oder Grauzone. Deshalb sind diese Richtlinien ausnahmslos einzuhalten. Als stärkste Regionalbank Österreichs haben wir eine besondere Verantwortung, die wir im Sinne unserer Kunden wahrnehmen wollen.

 

Code of Conduct der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG
© Dietmar Tollerian

Code of Conduct der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG

Verhaltenskodex und Antikorruptionsrichtlinie - Stand August 2021

Code of Conduct der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG
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STEUERLICHER VERHALTENSKODEX

Tax Code of Conduct - Stand November 2020

Verhaltenskodex für Lobbying und Interessensvertretung
© Rido

Verhaltenskodex für Lobbying und Interessensvertretung

Lobbying ist ein legitimes Element demokratischer Systeme. Mit dem Lobbying- und Interessenvertretungs-Transparenz-Gesetz (kurz LobbyG) hat der österreichische Gesetzgeber ein Lobbying- und Interessenvertretungs-Register sowie unter anderem die Verpflichtung für Unternehmen, die Unternehmenslobbyistinnen und Unternehmenslobbyisten beschäftigen, ihren Lobbying-Tätigkeiten einen Verhaltenskodex zugrunde zu legen, eingeführt.

Der vorliegende Verhaltenskodex enthält sieben Grundregeln für Lobbying. Sämtliche Organe sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, die Lobbying-Tätigkeiten ausüben, verpflichten sich, diesen Verhaltenskodex einzuhalten.

Ethik-Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft

Ethik-Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat sich freiwillig verpflichtet, den Ethik-Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft einzuhalten.

Grundsätze für Restrukturierungen in Österreich

Der Restructuring Guide soll, unter Einbindung aller an einer außergerichtlichen Restrukturierung Beteiligten, Grundsätze der Zusammenarbeit als rechtlich unverbindliche, objektive Handlungsempfehlungen bieten.

 

Auf Initiative der Raiffeisen Bank International AG, Erste Group Bank AG, UniCredit Bank Austria AG sowie Schönherr Rechtsanwälte GmbH wurde ein erster Entwurf erstellt und an die österreichischen Banken ausgeschickt. Darauf folgend konnte, nach einer effizienten Abstimmungsrunde mit allen Banken die sich einbringen wollten, wobei auch Versicherungen und Leasinggesellschaften eingeladen waren, die finale Version des Restructuring Guides, unter aktiver Mitwirkung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, erstellt und verabschiedet werden.

 

Der Restructuring Guide, basierend auf der Idee, dass eine unzureichende, unkoordinierte Zusammenarbeit von Schuldner und Gläubiger eine geordnete Restrukturierung gefährden kann, gliedert sich in acht Grundsätze. Im Annex 1 bzw. 2 des Guides finden sich dieselben Grundsätze in reflektierter und angepasster Form für Warenkreditversicherer sowie Leasinggesellschaften.

 

Grobgefasst empfehlen die Grundsätze des Restructuring Guides als ersten Schritt, unter Zusammenwirkung aller Gläubiger, eine sogenannte „Standstill-Periode“ einzuleiten, um die Sanierungsfähigkeit des Schuldners zu überprüfen. Weiters soll in der Standstill-Periode mittels zwischen dem Schuldner und dem Gläubiger festgelegten Milestones, unter Beiziehung eines externen wirtschaftlichen Beraters, ein rechtlich und wirtschaftlich geeignetes Restrukturierungskonzept erstellt werden.

 

Gläubiger sind angehalten, in dieser Phase keine Maßnahmen zur Durchsetzung ihrer Forderungen zu treffen. Allerdings darf ihre Position dadurch nicht vom Schuldner gefährdet oder geschwächt werden. Koordinationsausschüsse, unterstützt durch professionelle Berater, die Offenlegung aller relevanten Informationen durch den Schuldner, sowie deren vertrauliche Behandlung seitens des Gläubigers und die, falls mögliche und praktikable, zur Verfügung Stellung weiterer Mittel, sind nur einige der empfohlenen Maßnahmen. 

 

Der Restructuring Guide dient schon jetzt vielen Banken, Warenkreditnehmern und Leasingunternehmen als Hilfsmittel bei der Restrukturierung von wesentlichen Kundenengagements.